Gelassenheit mit Kindern – so geht’s

Endlich eine entspannte Familienzeit – wie wir es geschafft haben – und du das auch kannst

Meine 5 Tipps für mehr Gelassenheit mit Kindern: Wer entspannt und gelassen ist, kommt gestärkt durch die kalten Wintermonate und die turbulente Corona Zeit. Allerdings glauben viele, dass das mit Kindern einfach nicht geht und für kleine Ruheinseln schlichtweg die Zeit fehlt.

In diesem Blogpost findest du konkrete Lösungen, die sich spielend in den Alltag mit Kids integrieren lassen. Ich möchte dir zeigen, wie einfach es sein kann, Pausen und Ruhemomente in den alltäglichen ‚Wahnsinn‘ einzubauen.

Julia Olfen von Mindfulmom– Expertin für Yoga, Achtsamkeit & Entspannungsverfahren, verrät uns in diesem Blogpost ihre 5 exklusiven Tipps für mehr Gelassenheit und Entspannung in der Familie.

Kleine Ruheinseln müssen nicht stundenlang vorbereitet sein oder funktionieren nur bei absoluter Stille. Für meine 5 Tipps benötigst du nicht viel Zeit und auch keine Special- Effects. Damit es so tagesnah, wie möglich ist, möchte ich mit dir durch einen exemplarischen Tag gehen.

1. Tipp: Entspanntes Wach werden am Morgen

Und wie jeden Morgen beginnt der Tag auch bei dir im Bett. Vielleicht alleine, mit deinem Partner oder wie so oft mit einem oder mehreren Kindern im Bett, die in der Nacht gewandert sind.

Nach dem Wachwerden bleibe ganz ruhig liegen und werde dir deines Atems bewusst.

Nimm tiefe Atemzüge, spüre in deinen Körper hinein und besinne dich darauf. Es gibt in diesem Moment nichts zu tun. Nur Atmen.

Wenn du durch deine Kinder geweckt wirst, dann lass das Wachwerden zu einem Kuschelmoment werden. Meine Kinder lieben es besonders, wenn sie morgens im Halbschlaf den Rücken gekrault kriegen oder ein kleiner Käfer über den Rücken krabbelt.

Kuscheln schüttet im Körper Oxytocin aus. Es ist das Bindungshormon in unserem Körper. So in den Tag zu starten entspannt dich und deine Kinder und kann zu einem liebevollen Ritual in eurem Alltag werden.

2. Tipp: Tu dir etwas Gutes

 

 

 

 

 

Je nachdem wie deine Morgenroutine aussieht, kannst du bestimmte Tätigkeiten auswählen, um ganz bei dir zu sein. Wenn du beispielsweise morgens duschst, kannst du wahrnehmen, wie sich das Wasser auf deiner Haut anfühlt. Welche Temperatur hat es? Wie fühlt es sich an, wenn das Wasser am Körper entlangläuft. Vielleicht hast du ein Lieblingsduschgel mit einem besonderen Duft, welches dich wohlig in den Tag begleiten kann.

Du kannst dir vorstellen, dass mit dem Wasser deine Müdigkeit, vielleicht auch innere Schwere oder was es auch immer ist abgespült wird – Und, dass du dich mit dem Wasser wieder aufladen kannst. Dafür braucht es keine lange Duschsession. Es braucht nur deinen Entschluss, in diesen Moment bewusst einzutauchen.

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3. Tipp: Feste Rituale und Strukturen helfen dir zur Ruhe zu kommen

Oder Planung ist das halbe Leben, mit Kindern ganz bestimmt. Ich bin in der Zwischenzeit ein Fan geworden, Dinge zu planen und vorzubereiten. Dies hilft mir, im Alltag wieder Zeit für die wirklich wichtigen Dinge zu haben, wie beispielsweise mit meinen Kindern in Ruhe beim Frühstück zusammen zu sitzen und zu hören, wie es ihnen geht und was sie bewegt.

Es ist die Zeit, wo wir unsere gemeinsame Realität erschaffen und Pläne schmieden. Wie wird der Tag sein? Worauf freut sich jeder? Was sind vielleicht Herausforderungen des Tages (Klassenarbeit oder auch eine Präsentation auf der Arbeit)? Jeder erzählt von seinen Plänen.

In der Corona Zeit haben wir festgestellt, dass uns allen dieser Punkt noch wichtiger geworden ist. Die Struktur hat uns geholfen, die Tage gemeinsam besser zu meistern, vor allem im Falle einer Quarantäne, wenn alle Zuhause sind und Jobs, Homeschooling und vielleicht auch die Betreuung von Kleinkindern/ Babys parallel gemeistert werden wollen.

Gemeinsames Planen ist ein unglaublich kraftvolles Tool

  • Was wollen wir die nächsten Tage essen?
  • Wer hat heute was zu tun und wann? Meetings, Stundenplan der Kids uvm.
  • Wann gibt es Mittagessen?
  • Wann ist Zeit für Ruhephasen?

Du bist vielleicht jetzt an dem Wort Ruhephasen hängen geblieben. Ja, auch an die Pausen ist zu denken, denn auch die Kraftreserven der Eltern sind in dieser Zeit stark gefordert.

Wenn wir Ruhephasen gemeinsam mit unseren Kindern gestalten, sind Auszeiten auch in diesen intensiven Phasen möglich, denn wir beziehen die Kinder in die Gestaltung aktiv mit ein. Probiere es aus!

4. Tipp: Den Frust ganz schnell wegschütteln

Nicht immer läuft es im Alltag glatt. Die Kinder zoffen sich, eine Schulnote war nicht so wie erwartet oder allen ist irgendwie eine Laus über die Leber gelaufen. Kennst du diese Momente? – Auch wenn der Tag entspannt begonnen hat, kann es im Laufe des Tages immer wieder zu Spannungen kommen, die kanalisiert werden möchten.

Ich möchte an dieser Stelle eine Methode vorstellen, die besonders gut hilft, wenn sich der Stress bei Kindern aufgestaut hat.

Der Eisbären-Shake

Durch die Bewegungen kann sich die aufgestaute Energie schnell entladen. Das Schütteln entlädt Anspannungen im Körper auf eine sehr spielerische Weise und erzeugt ein Feuerwerk an Endorphinen, die nichts als ein gutes Gefühl zurücklassen.

Und so geht’s:

Beginnt an deinem rechten Fuß, schüttle ihn und lass das Schütteln durch dein Bein bis zur Hüfte hochwandern. Nimm nun auch den linken Fuß dazu, schüttle ihn kräftig und lass das Schütteln bis zur Hüfte hochwandern. Dann ist der Po dran, er kann ganz nach Eisbärenmanier kräftig hin und her bewegt werden. Jetzt sind deine Arme dran. Die Hände schütteln die Arme, die Schultern und schließlich den ganzen Körper. Welcher Eisbär ‚shaked‘ am wildesten?

Warum machst du nicht direkt mit deinen Kindern mit. Lege euch Lieblingsmusik auf und los geht‘s.

Ganz schnell ist das alte Drama vergessen und die gute Laune wieder da. Danach schmecken dann auch wieder die Mathe- Aufgaben (weitere Tipps zum entspannten Mathe-Lernen findest du in meinem Blog).

5. Tipp: Zur Ruhe kommen am Abend

 

 

 

 

 

Der Tag neigt sich dem Ende entgegen und die Kinder gehen ins Bett. Jetzt ist es Zeit noch einmal auf den Tag zu schauen und ihn Revue passieren zu lassen. Welche drei Sachen des Tages sind besonders gut gelaufen? Was hat jedem von euch Freude gemacht? Jeder aus der Familie ist dran und die anderen hören genau zu.

Diese Form des achtsamen Sprechens und Hören schafft Vertrauen und Selbstsicherheit.

Wenn die Kinder älter und mit der Übung vertraut sind, kann auch zunächst ein Thema behandelt werden, dass an diesem Tag vielleicht einmal nicht so gut gelaufen ist und für das man gemeinsam nach einer Lösung sucht. Wichtig ist, dass immer mit den drei positiven Erlebnissen abgeschlossen wird.

Du wirst in kurzer Zeit feststellen, dass die Kinder bereits über den Tag überlegen, was sie am Abend benennen können. Sie werden bereits im Alltag achtsamer und achten mehr auf ihre Empfindungen.

Auch eine schöne Möglichkeit, um den Tag als Eltern in Verbindung mit den Kindern zu beenden. Du wirst sehen, dass diese Form der Reflektion auch dein Leben bereichern wird. Lass dich von deinen Kindern überraschen, wie sie ihren Alltag sehen.

Du hast meine 5 exklusiven Tipps für mehr Gelassenheit kennengelernt. Ich fasse sie nochmal zusammen.

  1. Entspanntes wach werden am Morgen
  2. Tu dir etwas Gutes
  3. Feste Rituale und Strukturen helfen dir
  4. Den Frust ganz schnell wegschütteln
  5. Zur Ruhe kommen am Abend

Herzlichen Dank an Susanne für die Einladung zu diesem Blogartikel. Wenn auch du wissen willst, wie du gelassen und glücklich deinen Familienalltag gestalten kannst, dann besuche mich auch gerne auf Mindfulmom. Alles Liebe Julia

Es macht mir Freude, wenn der ein oder andere Tipp für deinen Alltag dabei war. Lass mich gerne in den Kommentaren daran teilhaben und gib diese 5 Tipps für mehr Gelassenheit mit Kindern und Entspannung gerne einem guten Freund weiter.

 

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