2025 fühlt sich für mich anders an. Nicht nur in meiner Arbeit, sondern auch in meiner persönlichen Perspektive. Ich habe in diesem Jahr erneut erlebt, wie viel Energie es kosten kann, Unterstützung bei LRS oder Rechenschwäche zu bekommen und wie schnell Familien mit ihren Fragen allein bleiben, wenn Strukturen nicht greifen: LRS und Rechenschwäche dürfen kein Randthema mehr sein.
Gleichzeitig erlebe ich etwas sehr Ermutigendes: Wie viel möglich wird, wenn Menschen sich vernetzen. Wenn Wissen geteilt wird. Wenn Unterstützung nicht auf Einzelnen lastet, sondern gemeinsam getragen wird.
Deshalb ist dieser Blogbeitrag kein klassischer Rückblick.
Er ist ein Blick nach vorn auf 2026 und auf das, was wir gemeinsam bewegen können, wenn Lerntherapie sichtbar wird, Aufklärung wirkt und Kinder wirklich gesehen werden.
Worum es in diesem Beitrag geht
- Um Netzwerke, die tragen, Sicherheit geben und gemeinsames Denken ermöglichen
- Um Lerntherapie in Schule, die dort wirkt, wo Kinder lernen, um Zusammenarbeit und den Austausch mit Lehrkräften
- Um Elternstärkung, durch Wissen, Bestärkung und Orientierung im Schulsystem
Und auch um einen persönlichen Moment:
2025 hat meine Tochter ihren Realschulabschluss erfolgreich geschafft.
Ein Weg mit Herausforderungen und ein Abschluss, auf den ich sehr stolz bin.
Er zeigt, was möglich ist, wenn Kinder mit LRS und Rechenschwäche Unterstützung bekommen.
Warum LRS und Rechenschwäche kein Randthema sind
Viele denken, LRS oder Rechenschwäche sei ein Randthema. Insbesondere Schüler mit einer Rechenschwäche/Dyskalkulie gäbe es ja relativ selten. Warum das Thema uns alle betrifft:
- Viele Kinder mit LRS und Rechenschwäche leiden emotional – oft lange und still
Studien zeigen, dass ein großer Teil der Kinder mit LRS oder Rechenschwäche im Verlauf ihrer Schulzeit erhöhte Selbstzweifel, Schulangst oder depressive Symptome entwickelt. Je nach Untersuchung sind bis zu ein Drittel der betroffenen Kinder emotional stark belastet. - Die Schwierigkeiten betreffen nicht nur das Lernen
Wiederholte Misserfolge führen dazu, dass Kinder sich als „dumm“ oder „unzureichend“ erleben – obwohl ihre Intelligenz völlig altersgerecht ist. Lernen wird mit Stress, Angst und Versagen verknüpft. - Viele bleiben lange ohne passende Unterstützung
Früherkennung gelingt noch immer selten. Auffälligkeiten werden häufig relativiert, abgewartet oder falsch eingeordnet. So verfestigen sich fachliche Schwierigkeiten und emotionale Belastungen gegenseitig. - Die Folgen reichen weit über die Schulzeit hinaus
Kinder, die über Jahre ohne Unterstützung lernen müssen, haben ein deutlich erhöhtes Risiko für instabile Bildungswege, Schulabbrüche und unsichere Übergänge in Ausbildung und Beruf.
Über Netzwerke, Sicherheit und die Kraft gemeinsamer Gedanken
„Ich wünsche dir weiterhin soviel Zeit und Leidenschaft, um das Netzwerk so „geil“ aufzuziehen, wie du es tust und weiterhin für so viele Menschen da zu sein. Du musst eine irrsinnige Festplatte haben.“ Pia Fest, Lerntherapeutin aus Kassel, momentan in Wolfsburg
Diese Worte haben mich wirklich tief berührt. Ich höre mir die Audio immer wieder an und sage aus tiefstem Herzen danke. Denn diese Worte tragen mich und zeigen mir, das Netzwerk ist weit mehr als ein Zusammenschluss von Lerntherapeuten, das Netzwerk stärkt, begleitet und inspiriert.
Das Netzwerk gibt mir Sicherheit, weil ich weiß, hier habe ich immer eine Anlaufstelle.
Auch das zeigt mir, wir sind eine tolle Gemeinschaft und haben 2025 so viel Wunderbares auf die Beine gestellt, wovon wir alle profitieren konnten und haben Lerntherapie ein Stück sichtbarer gemacht.
Unser Lerntherapeuten-Netzwerk gibt es jetzt 3,5 Jahren und aktuell sind wir 55 Netzwerkmitglieder. Ein kleiner Einblick in unsere Jahr 2025:
- Ein Aktion vom Netzwerk und Cabuu: Hier findest du den Blogartikel und auch die Videos, die im Rahmen der Aktion entstanden sind, danke an Pia und Sabine, dass mit euch gemeinsam so tolle Videos entstanden sind
- im Betzold Blog haben Sabine Landua und ich zum Aktionstag am 30.9. wieder einen Gastbeitrag geschrieben: Mit Schülern über Lernstörungen sprechen
- Lerntherapie aus Sicht von Schülern, eine gemeinsame Aktion, die wir in 2026 nochmal aufgreifen
- Ein Rückblick auf 3 Jahre Netzwerk, schau doch gerne mal rein
- es sind außerdem viele weitere Blogbeiträge mit Expertenwissen von verschiedenen Netzwerkmitgliedern entstanden
Auch unsere Treffen in 2025 in Dresden, in Stuttgart auf der Didacta und Freiburg und in kleiner Runde auch in Berlin, zeigen mir immer wieder, wie wertvoll der persönliche Austausch ist: Sich wiederzusehen, Themen weiterzudenken oder gemeinsam zu lachen.
„Unser Ziel ist es bis 2033 ein Bewusstsein zu schaffen, dass Lerntherapie eine individuelle, nachhaltige und stärkende Begleitung bietet, für alle, die beim Lernen Unterstützung brauchen.“ Lerntherapeuten-Netzwerk.
Stillstand im System – warum Schüler mit Herausforderungen zuerst verlieren
Anfang 2025 stand meine Arbeit in der Schule plötzlich still.
Nicht, weil es weniger Schüler gab, die Unterstützung brauchten, sondern wegen eines Systemumbruchs.
Durch die Umstellung von Lernen mit Rückenwind von einem Bundes- auf ein Landesprogramm in Baden-Württemberg konnte ich bis Mitte Februar nicht an Schulen arbeiten. Ich registrierte mich neu im System, bereits Ende November, aber Anfang Januar hatte ich immer noch keine Antwort. Ende Januar erfuhr ich, dass ich kurzfristig ein Führungszeugnis benötige und nochmal den Nachweis, dass ich selbständig tätig sei. All das, obwohl ich bis Ende Dezember und die vielen Monate zuvor noch ganz selbstverständlich Teil des Schulalltags war.
Für mich bedeutete das Organisation, Geduld und viele Stunden Bürokratie.
Für die Schüler bedeutete es einen Cut.
Dieser Stillstand hat mir sehr deutlich gezeigt, wie fragil Unterstützung im System Schule noch immer ist. Und er hat eine Frage weiter zugespitzt, die mich schon lange begleitet:
Sehen wir eigentlich das Potenzial von Kindern mit LRS und Rechenschwäche oder verlieren wir es unterwegs in Zuständigkeiten und Verfahren?
Lerntherapie wirkt, wenn Kinder gesehen werden
Ich arbeite momentan an verschiedenen Schulen und in meiner eigenen Praxis, außerdem halte ich Fortbildungen und bin im Austausch mit verschiedenen Verantwortlichen im Bildungsbereich. Mir wird immer wieder sehr deutlich.
Die Arbeit mit den Schülern an den Schulen funktioniert und wirkt oft auch präventiv.
Die Arbeit mit den Systemen entscheidet darüber, ob sie ankommt.
2025 habe ich so deutlich wie selten erlebt, was möglich ist, wenn Lerntherapie Teil von Schule wird. Lehrkräfte fragen nach einer zweiten Einschätzung. Es entsteht echte Teamarbeit für den Schüler.
Oft sind es kleine Dinge: ein kurzer Impuls im Lehrerzimmer, eine gemeinsame Austauschrunde zu LRS, eine Frage zum Nachteilsausgleich bei einer Dyskalkulie oder ein gemeinsames Elterngespräch, das den Blick auf ein Kind verändert.
All das zeigt mir: Lerntherapie gehört in die Schule.
Nachteilsausgleich ist kein Extra – er entscheidet über Teilhabe
Und dennoch zeigt mir das Jahr 2025 sehr klar, wo wir immer noch große Herausforderungen haben. Der Nachteilsausgleich bleibt ein Dauerthema – oft wird er zu spät umgesetzt und ganz oft auch abhängig davon, wie gut Eltern sich im System auskennen oder der Tatsache, ob sie die richtigen Anlaufstellen gefunden haben. Die Verwaltungsvorschrift in Baden-Württemberg ist aus dem Jahr 2008 und trotzdem habe ich zum Nachteilsausgleich jede Woche 4-5 Anfragen. Der Blogartikel zum Nachteilsausgleich in BW ist einer meiner Top10 Artikel, er wurde über 2.000 in den letzten 4 Monaten gelesen. Fast genauso häufig wie der Blogbeitrag „Selbstwert stärken von Kindern“.
Gespräche – unter anderem mit der GEW-Vorsitzenden in Baden-Württemberg Monika Stein – zeigen: Lerntherapeuten werden künftig stärker an Schulen mitgedacht. Das ist ein wichtiges Signal.
Gleichzeitig greift das im Alltag noch zu wenig für die Schüler mit LRS und Rechenschwäche. Denn Zuständigkeiten sind oft unklar (braucht es eine Diagnose für einen Nachteilsausgleich) und personelle Ressourcen fehlen, um Schüler zu unterstützen.
Übergänge zwischen den Schularten sind oft nicht klar geregelt und am Ende sind es die Kinder, die die Folgen tragen.
Viele Eltern suchen früh nach Hilfe und stoßen trotzdem auf Abwarten, widersprüchliche Aussagen oder lange Wege. Nicht, weil Lehrkräfte nicht hinschauen oder nicht unterstützen wollen, sondern weil schulische Strukturen und Verfahren Unterstützung ausbremsen.
Gerade bei LRS und Rechenschwäche führt dieses Abwarten dazu, dass sich fachliche Schwierigkeiten und emotionale Belastungen gegenseitig verstärken.
Wir wissen längst genug. Was fehlt, ist konsequentes Handeln jenseits von Bürokratie.
Was wäre, wenn Wissen sich weiterträgt?
Was wäre, wenn Blogartikel nicht nur gelesen, sondern geteilt würden? Wenn Gedanken Kreise ziehen dürften? Wenn Aufklärung lauter wäre als Mythen?
Denn Mythen verbreiten sich schnell: „Das wächst sich aus.“ „Mehr Übung reicht.“ „Da muss man halt durch.“ „Die Dyskalkulie ihrer Tochter haben sie sich doch nur ausgedacht“ den letzten Satz hörte ich im Jahr 2017 mehrfach, meine Tochter war da gerade in der 2. Klasse und immer wieder spürte ich, wie ich gegen Windmühlen redete, wie mein Wissen damals nicht ausreichte. Wie ich mich hilflos fühlte, kraftlos. Ich ging neue Wege, studierte nochmal und wurde Lerntherapeutin. Aber das kann und sollte nicht der Weg für alle Eltern sein.
Was wäre, wenn Wissen sich genauso hartnäckig verbreiten würde?
Wissen über:
- frühe Förderung
- entlastende Strategien
- das Zusammenspiel von Emotion, Lernen und Beziehung
- über Lerntherapie und was Lerntherapie bewirken kann
Wissen, das stärkt und das Orientierung gibt. Das Eltern und Kinder stärkt.
Eltern können mehr bewegen, als sie denken
Eltern können sich zusammentun, sich informieren, Wissen weitertragen. Nicht jede Familie allein für sich, sondern gemeinsam sichtbar, vernetzt, hörbar. Um die Worte von Kai Maatz, Geschäftsführender Direktor des DIPF zu zitieren „Das Problem ist nicht das Kind. Das Probem ist das System“. (Link führt zu Linkedin und zu einer wirklich spannenden Diskussion). Sie entsteht im Austausch und sie gelingt nur gemeinsam.
Lerntherapeuten dürfen mutiger werden
Lerntherapeuten begleiten nicht nur einzelne Schüler. Sie wirken in Familien, stabilisieren Bildungswege und tragen dazu bei, dass Kinder sich im Lernen wieder sicher fühlen.
Darüber dürfen und sollten wir auch aktiv sprechen. Denn wenn nicht sichtbar wird, was Lerntherapie leisten kann, bleibt sie für viele unsichtbar. Und Unsichtbares wird im System Schule nicht mitgedacht.
Lehrkräfte müssen nicht alles allein tragen
Hilfe annehmen ist kein Zeichen von Schwäche. Es ist Professionalität. Lerntherapie in Schule heißt:
- gemeinsam hinschauen
- gemeinsam entlasten
- gemeinsam Wege finden
Lerntherapeuten arbeiten Hand in Hand mit pädagogischen Fachkräften und bringen eine zusätzliche Perspektive auf Lernen, emotionale Belastungen und individuelle Förderwege ein. So bleibt die Verantwortung nicht bei Einzelnen, sondern wird im Team getragen.
Lerntherapeuten an Schulen sind zwar noch relativ selten. Gleichzeitig zeigen die letzten Jahre, dass es mehr Möglichkeiten der Finanzierung und Kooperation gibt, als vielen bewusst ist. Wenn Lerntherapie mitgedacht wird, kann Unterstützung dort ankommen, wo Kinder lernen – im schulischen Alltag.
Meine Vision für 2026 und darüber hinaus
Ich glaube, dass 2026 ein Jahr werden kann, in dem wir eine Welle der Unterstützung ausrollen. Eine Welle aus:
- Wissen
- Austausch
- Mut
- Weitergetragenen Gedanken
Eine Welle, die nicht überrollt, sondern trägt. Durch Aufklärung und Vernetzung kann es uns gelingen, dass wir in 2026 sagen können:
Schüler mit LRS und Rechenschwäche dürfen nicht übersehen werden.
Ich mache mich auf den Weg – mit Lerntherapie im Gepäck
Je mehr ich erlebe, wie Lerntherapie im Schulalltag wirkt, desto größer wird ein Gedanke:
Wie wäre es, dieses Wissen noch weiter zu tragen? Nicht nur hier vor Ort, sondern an anderen Schulen in Baden-Württemberg und in ganz Deutschland. Was wäre, wenn ich für einige Wochen unterwegs wäre, um vor Ort aufzuklären, was LRS und Dyskalkulie wirklich bedeuten, für Kinder, für Familien, für Schulen.
Nicht mit der ersten Frage: Wie finanziere ich das? Wer zahlt das?
Sondern mit dem Vertrauen: Wenn man losgeht, entstehen Lösungen.
Noch ist das kein fertiger Plan. Aber es ist eine Richtung, die sich richtig anfühlt. Melde dich doch gerne,sollte ich auch bei dir oder deiner Schule vorbeischauen oder wenn du mich dabei unterstützen möchtest.
Damit aus Wissen eine Welle wird – unser gemeinsamer Auftrag
LRS und Rechenschwäche sind nicht nur ein „bisschen Lesen, Schreiben, Rechnen“.
Sie betreffen Kinder ganzheitlich: ihr Selbstbild, ihre Motivation, ihre emotionale Sicherheit.
Ich habe 2025 auch Schüler begleitet, die so stark unter Schulstress, Matheangst und komorbiden Belastungen litten, dass ein regelmäßiger Schulbesuch kaum noch möglich war. Nicht, weil sie nicht wollten, sondern weil Unterstützung zu spät kam.
Deshalb mein klarer Wunsch an dich:
- Teile einen Blogartikel weiter – an eine Lehrkraft, ein Elternteil, an eine Freundin, Kollegin.
- Sprich das Thema an
- Empfiehl Wissen weiter
Viele Lerntherapeuten aus unserem Netzwerk schreiben auf ihren eigenen Blogs über ihre Arbeit, über LRS und Rechenschwäche, über Schule, Elternarbeit und das, was Kinder wirklich brauchen. Einen Überblick findest du auf unserer Netzwerkseite.
Wenn vertiefen möchtest, wie eng Lernen und emotionales Erleben zusammenhängen, lies gerne (oder teile ihn auch gerne) meine Beiträge zu Matheangst, Komorbiditäten und Schüler durch Verständnis & Beziehung stärken.
Veränderung beginnt oft leise.
Mit einem geteilten Text.
Einem Gespräch.
Einem neuen Blick auf ein Kind.
Manchmal reicht genau das,
damit ein Schüler nicht allein bleibt.
Susanne Seyfried, Lerntherapeutin
Möchtest du mehr von mir lesen? Dann abonniere gerne meinen Newsletter, immer sonntags in deinem Postfach.
Möchtest du im Jahr 2026 mit mir zusammenarbeiten? Hier geht’s zu meinen Angeboten für Familien, Schulen, Lerntherapeuten und pädagogischen Fachkräften.
Wer schreibt hier? Susanne Seyfried ist integrative Lerntherapeutin (M.A.), Bloggerin und Gründerin des Lerntherapeuten-Netzwerks. Sie begleitet Kinder mit LRS und Rechenschwäche individuell – in ihrer eigenen Praxis und an Schulen von der Grundschule bis zur Berufsschule – und bildet Lehrkräfte sowie pädagogische Fachkräfte fort.
Ihr Fokus liegt auf früher Unterstützung, Aufklärung und Zusammenarbeit. Ihre Überzeugung: Wenn Eltern, Schule und Lerntherapie gemeinsam handeln, werden Kinder gesehen – und Lernen gelingt.
Liebe Susanne, vielen Danke für diesen umfangreichen Artikel der soviel Wissen zusammenträgt und zeigt, wie wichtig Strukturen und Netzwerke sind. Mögen alle Menschen mit LRS erfahren, daß nicht ihr Schwächen, sondern ihr Stärken gesehen werden.
Liebe Grüße aus Münster von Mangala Stefanie Klein
Liebe Susanne,
erstmal meinen herzlichen Glückwunsch für den erfolgreichen Abschluss deiner Tochter.
Als ich deinen Blog gelesen habe, dachte ich mir, wie gut es gewesen wäre, wenn es dich und deine Arbeit zu meiner Schulzeit gegeben hätte.
Es hätte definitiv viele Tränen, Stress und Druck genommen. Als du von Selbstzweifeln und Ängsten geschrieben hast, habe ich mich tatsächlich wiedererkannt.
Danke, dass es dich und deine wertvolle Arbeit gibt, jetzt weiß ich, wenn jemand mit LRS zu mir kommt, een ich empfehlen kann.
Liebe Grüße, Gisa
Danke für die lieben Worte, ich freue mich, wenn ich Familien mit meinem Blog erreiche und jedes geteilte Wissen bringt einen weiteren Schüler zum Lächeln. Lg Susanne
Hallo Susanne,
ich habe dich schon auf LinkedIn entdeckt. Als Lerntherapeutin habe ich ähnliche Ziele mit etwas anderen Ansätzen. Bei mir ist neuromotorische Förderung ein wesentliche Bestandteil meiner Förderung, da hier ursächliche Schwierigkeiten oft nachhaltig verbessert werden. Ich bin gespannt, noch mehr von dir zu lesen. Lg Erika
Danke für dein Feedback. Freue mich über den weiteren Austausch.
Liebe Susanne,
beim Lesen deines Rück-/ Ausblicks wurde mir nochmal bewusst, wie wertvoll unser Netzwerk ist. Wie gut es tut, gemeinsam unterwegs zu sein, Erfahrungen zu teilen, Ideen weiterzudenken und nicht jede Frage allein wälzen zu müssen.
Gerade beim Thema LRS und Rechenschwäche ist so viel Aufklärung nötig. Und genau hier zeigt sich, wie viel wir gemeinsam bewirken können: durch Gespräche, durch gute Materialien, durch Sichtbarkeit und durch unsere Blogbeiträge.
Danke für den wundervollen Austausch und dass wir so gemeinsam dazu beitragen können, dass Lerntherapie mehr gesehen und verstanden wird. Ich freu mich, dass wir diesen Weg zusammen gehen und bin gespannt auf 2026!
Danke, dass es dich gibt. Du bist von Anfang an im Netzwerk dabei. Danke, dass du mir immer wieder Feedback gibst, mir mir so wunderbare Blogartikel schreibst und wir gemeinsam uns für die Schüler und Familien einsetzen. Jedes Jahr denke ich, schade, dass Wolfsburg so weit weg ist, sonst könnten wir uns viel öfter persönlich sehen. Alles Liebe für 2026.
Liebe Susanne, vielen Dank für diesen Artikel und für Deine Arbeit/Deinen Einsatz für LRS. Wir haben persönlich als Familie zu tun und ich bemühe mich seit Jahren hier in Bremen bildungspolitisch für Inklusion einzutreten. Bei LRS werden die Eltern immer noch oft sehr allein gelassen, lange Wartezeiten bis zur Diagnose, dann Missverständnisse oder unterschiedliches Verständnis und Umgang von Lehrkräften und dann auch noch hohe private (!) Kosten für die Eltern! Dabei zeigst Du doch, es lässt sich so viel für alle Beteiligten verbessern 🙏👍 Herzliche Grüße, Sona
Es ist so wichtig, dass wir am Ball bleiben und dabei bringt uns jeder kleine Schritt weiter, jeder Blogbeitrag, jedes Wissen, was geteilt wird. Wenn ich in 2026 unterwegs bin, komme ich gerne nach Bremen. Lieben Gruß Susanne
Liebe Susanne, zu deinem Thema an sich kann ich nicht viel sagen und möchte mir deshalb auch kein Urteil bilden. Meine beiden (inzwischen erwachsenen) Töchter waren hiervon nicht betroffen. Was ich allerdings sagen kann, dass ich es sehr! bewundere, wie du dich für das Thema einsetzt, es bekannt und publik machst und auch anderen Eltern Mut machst. Das imponiert mir sehr. Zusätzlich kann ich (dieses mal aus eigener Erfahrung) bestätigen, wie wichtig es ist, ein gutes Netzwerk um sich zu haben. Der Austausch und die Unterstützung von Gleichgesinnten ist eine solche Bereicherung für den Alltag und so ungemein wichtig.
Ich wünsche dir und deiner Familie alles Liebe für 2026!
Monika 💚
Danke für die lieben Worte. Das tut so gut zu hören. Dir auch alles Liebe für 2026!
Liebe Susanne, ich freue mich, als ich sah, dass ich zuallererst deinen etwas anderen und sehr inspirierenden Jahresrückblick lesen durfte. In meiner Welt gibt es keine Zufälle. Du sprichst mir aus dem Herzen. Ich bin Grundschullehrerin und Lern- und Familiencoach mit Schwerpunkt LRS, Dyskalkulie und ADHS. Das Thema Nachteilsausgleich erlebe ich auch immer wieder als diskussionswürdig. Oft sind Lehrer verunsichert und wissen nicht, wann darf welcher Nachteilsausgleich gegeben werden, auch wenn (noch) keine Diagnose vorliegt? Auch Eltern sind verunsichert. Oft wird der Nachteilsausgleich mit der Notenbefreiung gleichgesetzt. Es ist noch viel Aufklärung nötig. Ich bin dabei.
Interessant ist das von dir aufgebauten Netzwerk. Ich bin gerne dabei.
Auf ein wirksames 2026.
Herzlichst Silke Schwerdtfger
Liebe Silke, ich wünsche mir auch sehr, dass meine Blogartikel zum Nachteilsausgleich in 2026 nicht mehr unter den Top10 landen, das würde bedeuten, dass Wissen dort angekommen wäre, wo es benötigt wird und andere Themen (echte Unterstützung, multiprofessionelle Teams an Schulen) mehr in den Fokus rücken. Ich freue mich auf alles, was uns 2026 erwartet. Alles Liebe Susanne
Liebe Susanne,
ich bin so dankbar, Teil des Lerntherapeuten Netzwerkes zu sein. Dane für deine tolle Arbeit.
Deinen Jahresrückblick und vor allem deine Vision für 2026 lesen „eine Welle der Unterstützung ausrollen…Eine Welle, die nicht überrollt, sondern trägt. Durch Aufklärung und Vernetzung ..“ bewegen mich sehr. Es gibt leider immer noch viel zu viel Unwissenheit und Mythen. Gemeinsam werden wir diese Welle erfolgreich ins Rollen bringen
Ich bin überzeugt, dass wir das gemeinsam schaffen werden. Danke, dass du Teil unseres Lerntherapeuten-Netzwerks bist. Ich freue mich sehr, dass du uns weiterhin als Supervisorin im Netzwerk unterstützt und begleitest. Lg Susanne
Hallo Susanne, was für ein starkes und wichtiges Thema! Ich wünsche dir von Herzen interessierte Leser und viele Schüler, die von deinem Wissen profitieren können. Alles Gute für dich!
Vielen lieben Dank für deine lieben Worte. Lg Susanne
Liebe Susanne, so ein wichtiges Thema, dem du dich widmest. Vielen Dank für deinen eindrücklichen Rück-/Ausblick! Er zeigt mir, wie wichtig Aufklärung, Vernetzung und konsequentes Hinschauen bei LRS und Rechenschwäche sind – für Kinder, Familien und das gesamte Schulsystem. Ich werde deine Artikel gern teilen, da ich so einige Menschen mit diesen Diagnosen kenne bzw. deren Kinder.
Herzlichen Dank für deine wertvollen Impulse und den motivierenden Ausblick auf 2026.
Liebe Grüße
Stefanie
Danke für das liebe Feedback und danke, dass du Wissen zu LRS und Rechenschwäche in die Welt trägst. Das wird allen Familien weiterhelfen. Lg Susanne
Danke für die spannenden Einblicke! LG anita
Liebe Susanne,
Hut ab. Unser Sohn hat auf einer IGS in 2022 sein Abitur geschafft. Er hat keine LRS, er war nur Spätzünder. Auf der Grundschule hatte man ihn abgeschrieben und auch das hat viel Kraft gekostet, da die Rektorin Jungs gehasst hat die nicht in einer Form gepresst waren. Deine Worte gingen mir nah, ich habe auch immer gesagt das Eltern was bewegen können. Aber natürlich die Mehrzahl und wenn alle anderen nicht mitziehen, dann steht man ziemlich alleine da.
Ich leiste einmal im Jahr einen kleinen Beitrag an einer Schule. Würde gerne mehr machen. Vielleicht lerne ich noch was von Dir.
Ich wünsche Dir viel Kraft und Durchhaltevermögen für 2026. Ich finde es mega was Du machtst.
Liebe Birgit, danke für deine Worte. Ich finde es klasse, wie du dich engagierst. Wir Eltern können ganz viel bewegen, auch in 2026 und darauf freue ich mich schon.
Liebe Susanne ein ganz tolles Thema, sehr informativ und lehrreich. Wie schön, dass es dieses Angebot gibt und wie schön, dass sich Menschen mit Kindern auseinandersetzen, sie fördern und sehen wollen. Danke dafür.
Liebe Susanne,
vielen Dank für Deinen etwas anderen Jahresrückblick. Da ich mich mit diesem Thema LRS und Rechenschwäche gar nicht auskenne, war es für mich jetzt umso interessanter, all diese Einblicke zu bekommen. Mir waren viele Aspekte dieses Themas so nicht bewußt.
Man merkt, dass Du für dieses Thema brennst und Du Dein volles Engagement hineingibst. Ich wünsche Dir für 2026 genauso viel Elan und Power, Deine Vorhaben in die Tat umzusetzen.
Liebe Grüße,
Kathrin