Ich habe Judith Peters zum Thema Blogge dich glücklich und zum Erfolg interviewt.

Im Interview mit Judith Peters alias Sympatexter erfährst du, warum es sich lohnt zu bloggen.  Du bekommst Tipps, worüber du schreiben kannst, wenn da draußen in der Welt doch schon jeder über dein Thema geschrieben hat. Außerdem reden wir darüber, wie du es endlich schaffst, die richtigen Kunden anzuziehen.

Als Lerntherapeut in die Öffentlichkeit? 

Wenn du das liest, bist du vielleicht Coach, Trainer oder auch Lerntherapeut, so wie ich. Aus meinem Lerntherapeutinnen-Netzwerk und auch von mir persönlich, kenne ich die extrem langen Wartelisten, die vielen Anfragen von Eltern und auch Lehrkräften. Viele Lerntherapeuten möchten gar nicht sichtbar werden. Die große Panik: Noch mehr Anfragen. Viele denken an den totalen Kollaps. Oder sie sind von der ganzen Technik vollkommen erschlagen. Geht es dir auch so? Es gibt überraschende Antworten von Judith. Aber erstmal stellt sie sich kurz vor.

Judith, wer bist du, was machst du?

Judith Peters kommt aus Haigerloch und wohnt damit quasi „nebenan“. Letztes Jahr habe ich sie spontan persönlich besucht und mir ihren lustigen Abreißkalender abgeholt. Ihre Wortspiele (Wort des Tages) sind einfach genial.

Dezember 2021 – bei Judith in Haigerloch

Judith Peters war ursprünglich Werbetexterin und hat in verschiedenen Agenturen gearbeitet, bevor sie sich 2009 selbständig gemacht hat. Sie war als Werbetexterin und Konzepterin für zahlreiche mittelständische Unternehmen sowie Digital-, Werbe- und Designagenturen rund um Stuttgart unterwegs.

2018 ist sie ins Online Business gestartet und hat aufgehört, als Freelancerin zu arbeiten. Ihr Mann war übrigens ihr erster Mitarbeiter. Ein echtes Familienbusiness eben. Die Content Society ist ihr Herzstück.
Ihr Ziel ist es, den Leuten das Bloggen beizubringen, wie man eine Experten-Marke aufbaut und was alles auf die Website gehört.
Sie hat 3 Kinder, eine Katze und einen Dachboden, den sie ausbauen möchte (was wäre das Leben ohne Kinder und ohne Katzen:-)).

Mein Thema gibt es doch schon millionenfach?!

Ich habe Judith gefragt, worüber man bloggen kann, wenn es da draußen doch zu meinem Thema schon gefühlt alles gibt.
Denn warum sollte ausgerechnet ich bloggen, wenn da draußen das ganze Wissen doch schon vorhanden ist?

Judiths Antwort ist ganz simpel und doch so wertvoll: „Da draußen gibt es schon so viele Lerntherapeuten, warum sollte auch ich es machen? Denn ich blogge nicht, um das Rad neu zu erfinden oder neues Wissen in die Welt hinauszutragen, was ich patentieren kann.“

Ich blogge vor allem, um mich als Mensch zu zeigen (Judith Peters)

„Außerdem buchen die Leute mich, weil ich so bin, wie ich bin, weil sie meine Art mögen.
Es gibt so viele Möglichkeiten, wie ich als Lerntherapeutin sein kann. Die strenge, die lustige, die seröse und vieles mehr.
Genauso ist es bei mir, ich war „nur“ eine Texterin, die gebloggt hat. Es gab nicht viele, die es auf meine Art gemacht haben, nämlich genau Null. Agenturen schauen sich z.B. 5 Websiten von Textern an und sehen, hey, die ist witzig, die buchen wir.“

Wir zeigen unsere Persönlichkeit durch das Bloggen – natürlich auch unser Expertenwissen.

Ich bin doch ausgebucht, lohnt sich das Bloggen überhaupt?

Wenn ich jetzt noch anfange zu bloggen, um Gottes willen, wo soll ich mit diesen Kunden hin.
Judith: Aber das bleibt doch nicht immer so!  Wir müssen jetzt schon Dinge in Gang setzen.

Bloggen ist ein Slow Burner (Judith Peters)

Der Blog braucht ein halbes Jahr oder ein Jahr. Es braucht einfach Zeit, aber es lohnt sich und er wirkt nachhaltig und vor allem kommt man über seine Blogthemen ins Gespräch. Das macht einfach den Unterschied, es gibt hunderte Lerntherapeuten, aber nur eine, die so ist wie ich.

Wie überwinde ich die ganze Technik drumherum, das packe ich doch nie 

Ich schmeiße das einfach über die Schulter.

Ja wirklich, genau das waren ihre Worte, schau dir das Bild an, dann weißt du, was ich meine. (schau unbedingt auch das Video zum Interview, ab Minute 35).

Weg mit dem Perfektionismus – schmeiß ihn über deine Schulter

Judith sagt: Fange einfach mit dem ersten Schritt an, viele machen sich jetzt schon über den 30. Schritt Gedanken. Es geht Schritt für Schritt. Nicht: die Website muss erstmal perfekt sein oder das schicke Logo. 99% der Blogartikel würden sonst nicht erscheinen.
Du brauchst kein Logo, um mit deiner Website zu starten. Viel wichtiger ist Content, denn Content ist die Mutter aller Marketingmethoden.

Wir sind drauf programmiert Content zu verschlingen, so wie früher die Geschichten am Lagerfeuer, vor vielen tausend Jahren. Deswegen ist es erstmal zweitrangig, wie Logo und Startseite aussehen. Das ist der Mindshift, den Judith mit ihren Kunden durchführt. Sie sagt: „Wir bloggen erstmal den ersten Blogartikel und dann passiert Magie, dann kann daraus etwas entstehen. Dann ist der erste Samenkorn gepflanzt. Viele trauen sich das nicht und das ändere ich.“

Der Mindshift macht den Unterschied!

Wir bloggen unseren ersten Blogartikel und dann passiert Magie (Judith Peters)

Wo bloggst du am liebsten, Judith Peters?

Judiths Antwort war überraschend und genial zugleich. Sie sagt, es kommt natürlich immer darauf an, ob es ein einfacher Artikel ist (wie z.B. der 12 von 12), dann kann der auch mal in der Badewanne oder in der Sauna gebloggt werden.

„Wenn ich das Handy Richtung Tür halte, dann wird es da nicht so heiß, dann kann ich da bloggen. Das geht alles, aber das geht natürlich nicht mit Expertenartikeln und  mit jedem Blogartikel, denn nicht jeder Blogartikel ist gleich gehaltvoll.“

Wie durch Bloggen die richtigen Kunden kommen

Das Bloggen hat noch weitere Vorteile. Judith merkt an: „Denn manchmal wundern wir uns, warum wir immer so anstrengende Kunden haben, die irgendwie seltsam sind, die nicht zu uns passen. Das mag daran liegen, dass wir ihnen nicht die Gelegenheit gegeben, diese Passung abzuchecken und dann bekommt man vielleicht „falsche“ Anfragen.“

Durchs Bloggen zeige ich meine Persönlichkeit und genau die macht den Unterschied, sagt Judith.

Judiths Lieblingsbrettspiel – was wäre das Leben ohne Brettspiele

Wir sind dann übergegangen zu einem ganz anderen Thema. Wenn du mir schon länger folgst, weißt du, dass ich Brettspiele liebe, zum Relaxen, zum Knobeln und zum Spaß haben. Auch in der Lerntherapie nutze ich verschiedene Spiele fürs Rechnen oder für die Leseförderung und ich war so neugierig, welches Spiel mir Judith empfiehlt. Neben Catan (natürlich die Star Trek Version), hat Judith hier ihr Lieblingsspiel vorgestellt:

Hier zeigt mir Judith ihr Lieblingsspiel Trial by Trolley

Ein total abgefahrenes Spiel, wo man Menschen überfahren muss, ein Partyspiel mit moralischen Dilemmas und Zugunglücken.
Ich glaube, die Details schaust du dir lieber im Video an, es erschien ein wenig makaber, aber ihre Kinder lieben es (2 davon im Grundschulalter), empfohlen ist es übrigens erst ab 16 +.

Jahresrückblog-Challenge von Judith Peters – bist du auch dabei?

Zum Schluss haben wir uns noch über Judiths Jahresrückblog-Challenge unterhalten. Ich bin dieses Jahr zum 4. Mal dabei. Nach den Jahresrückblicken 2019 und 2021 (2020 habe ich mitgemacht, aber nicht verbloggt) werde ich auch in 2022 dir einen Einblick in mein Jahr 2022 geben und einen kleinen Ausblick ins Jahr 2023.
Wenn du auch noch dabei sein möchtest, dann hüpf doch schnell noch rein und lerne von Judith Peters alles rund ums Bloggen, über die richtigen Bilder, wie du Links setzt, und was sonst noch wichtig ist. Vor allem: Es wird eine geniale Zeit, denn inzwischen bloggen über 1600 Leute bei der Jahrsrückblog-Challenge mit.

Ich kann dir sagen: Es lohnt sich.

Dein Austausch im Lerntherapeuten Netzwerk

Bist du auch Lerntherapeut und möchtest dich mit anderen Lerntherapeuten austauschen und vernetzen? Dann ist das Lerntherapeuten-Netzwerk das Richtige für dich. Hier geht’s zum kostenlosen Zoom-Call Lass uns reden! Bis Ende Dezember kannst du noch einsteigen, danach schließen die Türen erstmal wieder.

Meld dich gerne auch zum Newsletter an, dann verpasst du keine Tipps rund ums Lernen, Lerntherapie in Schule und bekommst alle Infos zum Lerntherapeuten Netzwerk vor allen anderen.

Ja, ich freue mich drauf

 

Vielleicht sehen wir uns aber auch bei der Jahresrückblog-Challenge von Judith. Hüpf noch schnell rein.

 

2 Comments

    • Hallo, ich finde einen Verzug gibt es nicht:-) Man hat immer Phasen, wo man mehr im Flow ist und Phasen, wo man weniger schreibt. Bis zum 20.12. ist ja noch viel Zeit. Freu mich von dir zu lesen. Lg Susanne

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.